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Helft einander, die Lasten zu tragen.

Veröffentlicht am1. März 2020 Geschrieben von:JürgenKategorien:Pastors Blog

Die Worte in Galanter 6,2 beeindrucken mich und zeigen mir die Essenz des menschlichen Miteinanders auf. Stellen wir uns eine Gesellschaft vor, wo jeder nur noch auf seine eigenen Sorgen und Nöte schaut. So eine Gesellschaft ist zum Scheitern verurteilt. Sie ist nicht überlebensfähig. Wie gut, dass es immer noch Initiativen gibt, durch welche den Lasten der Menschen begegnet wird. Ich denke da z. B. an Einrichtungen, in denen Kindern und Jugendlichen geholfen wird, eine neue Heimat zu finden. Nahrungsmittelausgaben, durch die Menschen eine warme Mahlzeit ermöglicht wird. Man könnte weitere Initiativen erwähnen, wodurch Nöten begegnet wird und Menschen konkrete Hilfe erfahren. Ich bin dankbar, dass es Menschen gibt, die sich in diesen Bereichen stark einsetzen. Die meisten davon sogar unbezahlt und mit einem großen Zeitinvest.

Als Gemeinde haben wir dieses Jahr auch die Initiative ergriffen und haben uns auf den Weg gemacht, Menschen noch konkreter miteinander zu vernetzen. Hauptsächlich soll das durch die Connect-Gruppen geschehen. Schon vor 2000 Jahren war es den Gemeinden bewusst, dass es jeden Einzelnen in einer Gemeinde braucht, um den vielen Fragen und Nöten zu begegnen. Mich begeistert diese Vorstellung von Gemeinde, in der jeder seine Gaben und Talente einsetzt, um anderen zu dienen und zu helfen Jesus besser kennenzulernen! Ob man es Connect-Gruppe, Kleingruppe, Hauskreis, oder wie auch immer nennt. Wir haben uns für den Begriff Connect-Gruppe entschieden. Im Kern geht es immer darum, Räume zu schaffen, in denen Menschen miteinander in Kontakt kommen und sich gegenseitig auf ihrem Weg mit Jesus unterstützten. Es geht um Beziehung und es geht darum, dass jeder sein von Gott geschenktes Potenzial dadurch entfalten kann. Wir glauben, dass Connect-Gruppen am besten dafür geeignet sind, um miteinander zu wachsen und voneinander zu lernen.

Connect-Gruppen sind keine neue Idee. Jesus selbst hat sich 12 Personen gesucht, mit denen er unterwegs war.

In den Evangelien können wir nachlesen, wie sich Jesus um seine Jünger gekümmert hat. Er hat ihnen vieles erklärt, er hat sie vieles ausprobieren lassen. Er hat ihnen gezeigt und erfahren lassen, wie sehr er sie liebt. In diesem Zusammenhang denke ich z. B. an die Fußwaschung.

Die Connect-Gruppen sind Begegnungspunkte, dessen Basis Vertrauen und Annahme sein soll. Es sind aber auch Orte, an denen uns unsere eigenen Grenzen offenbar werden können. Gerade im Miteinander wird mir oft deutlich, dass ich der Ergänzung bedarf. Im ersten Teil von Galanter 1,6 schreibt Paulus treffend dazu: „Geschwister, wenn sich jemand zu einem Fehltritt verleiten lässt, sollt ihr, die ihr euch von Gottes Geist führen lasst, ihm voll Nachsicht wieder zurechthelfen.“ In Gesprächen hört man häufig Leute sagen: „Da wo ich heute stehe, habe ich eine Reihe von Menschen zu verdanken.“

An dieser Stelle möchte ich allen Connect-Gruppen Leitern danken, dass ihr euch bereit erklärt habt, andere auf ihrem Weg mit Jesus zu unterstützen. Ob es beim Laufen, beim Essen, auf dem Sofa, oder beim Wandern passiert, überall entstehen neue Hotspots, bei denen keine Internet Daten empfangen werden, sondern Gottes Liebe in praktischer Weise empfangen und weitergegeben wird. Wir beten und glauben, dass sich durch jede einzelne Gruppe das Reich Gottes ausbreiten wird und Menschen mit Gottes Liebe in Berührung gebracht werden.

Ich möchte jeden einladen und ermutigen, ein Teil einer Connect-Gruppe zu werden. Weitere Infos dazu findet ihr auf unserer Homepage unter www.c-g-a.de/gemeinde/bereiche/connect-gruppen/

Herzliche Segensgrüße
Jürgen Justus

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