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Mehr als Worte

Veröffentlicht am1. Oktober 2018 Geschrieben von:EliasKategorien:Pastors Blog

Liebe Gemeinde, liebe Freunde,

im September haben wir mit der Predigtreihe „Mehr als Worte“ begonnen. Du und ich sind dazu bestimmt, mit Gott fortwährend im Gespräch zu leben. Mach es dir doch für einen Augenblick nochmal bewusst. Gott hat dich geschaffen, Er hat dich geplant und dazu bestimmt, mit Ihm eine Ewigkeit in intensiver Gemeinschaft zu leben. Zu einer guten Beziehung gehört es, dass man sich mitteilt, Gefühle und Erfahrungen austauscht und sich dadurch immer besser kennenlernt. Es leben aktuell 7,4 Milliarden Menschen auf der Erde. Stell dir mal vor: Bei so vielen Menschen, interessiert sich Gott für alles was du erlebst, denkst, fühlst und glaubst. 7,4 Milliarden Menschen, die auf der Suche nach Sinn sind. 7,4 Milliarden Menschen, die sich mehr oder weniger für Gott interessieren. 7,4 Milliarden Menschen, die 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr die Möglichkeit haben, mit diesem großen Gott zu kommunizieren. Er ist nicht überfordert, Er ist nicht gestresst, Er übersieht nichts, Er überhört kein einzelnes Gebet und vergisst auch keins, was seit der Schöpfung des Menschen von allen Menschen, die je gelebt haben gesprochen wurde. Können wir uns das überhaupt vorstellen? Ich glaube kaum. Aber genauso ist es. Unsere Gebete sind „Mehr als Worte“! Gebet bedeutet Leben. Jemand hat mal gesagt: „Beten ist das Atmen der Seele.“ In Psalm 105,4 schreibt David: „Fragt nach dem Herrn und seiner Stärke, sucht sein Angesicht beständig!“

Können wir uns vorstellen, wie groß Gottes Sehnsucht zu jedem von uns sein muss? In Epheser 3,17 schreibt Paulus: „Es ist mein Gebet, dass Christus aufgrund des Glaubens in euren Herzen wohnt und dass euer Leben in der Liebe verwurzelt und auf das Fundament der Liebe gegründet ist.“ Stellen wir uns eine Wohngemeinschaft vor, in der wenig oder kaum miteinander gesprochen wird. Die Atmosphäre wäre kühl und angespannt. Missverständnisse, Streit und Härte wären vorprogrammiert. In einer solchen Atmosphäre hält man es nicht lange aus. Zumindest in den meisten Fällen. Jesus nimmt Wohnung in unseren Herzen. Ich kann mir keine engere Beziehung vorstellen. Niemand sonst ist in der Lage in meinem Herzen, in meinem Inneren zu wohnen. Nur Jesus ist dazu in der Lage. Er kennt uns. Er weiß, noch bevor wir etwas sagen, was unsere Gedanken sind. Was wäre möglich, wenn wir uns vornehmen würden, mit Jesus eine noch intensivere Beziehung zu leben, als es aktuell der Fall ist?  Damit möchte ich nicht sagen, dass du eine schlechte Beziehung zu Jesus hast. Aber ich bin davon überzeugt, dass es immer tiefer geht.

Ich möchte dich ermutigen, dein Gebetsleben in den nächsten Wochen neu anzugehen. Vielleicht liest du ein Buch zum Thema Gebet oder du führst ein Gebetstagebuch. Eine Möglichkeit ist, sich Bibelstellen zum Thema Gebet anzuschauen, sie zu beten oder vielleicht sogar den einen oder anderen Vers auswendig lernen. Ich hoffe und bete, dass Gott uns in unseren Gesprächen mit ihm noch mehr begegnet. Wie die Jünger, so bitte ich Jesus: „Herr, lehre mich beten!“ Wenn es Jesus schon nötig hatte, jeden Tag mit seinem Vater zu sprechen, wie viel mehr brauchen wir es dann? Das Gebet ist eine offene Tür zum Thron der Gnade zu unserem himmlischen Vater. An diesem Ort können wir Gott alles sagen, wir können Ihm alles abgeben und wir können alles empfangen, was wir brauchen. In Philipper 4,6-7 sagt Paulus:

6 “Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn. Dann wird der Frieden Gottes, der weit über alles Verstehen hinausreicht, über euren Gedanken wachen und euch in eurem Innersten bewahren – euch, die ihr mit Jesus Christus verbunden seid.”

Ich wünsche dir Gottes Segen!

Jürgen Justus

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