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Nachfolge

Veröffentlicht am1. Januar 2018 Geschrieben von:EliasKategorien:Pastors Blog

Liebe Gemeinde, liebe Freunde,

zum Jahreswechsel möchte ich uns ermutigen, auf das vergangene Jahr dankbar zurück zu blicken. Sicher gab es Herausforderungen, die wir am liebsten ausklammern würden. Vielleicht haben aber auch manche von ihnen letztendlich doch etwas Gutes bewirkt. Im Nachhinein und mit etwas Abstand sehen wir manches Mal Dinge aus einem anderen Blickwinkel und können ihnen das eine oder andere Positive abgewinnen. Es gab sicher auch sehr viele schöne Dinge, unvergessliche Momente, ermutigende Gespräche, schöne Erlebnisse und wichtige Erfahrungen, die wir gemach haben. Sagen wir Gott einfach Danke für 2017 und für all seinen Segen: „Preise den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“ (Psalm 103,2)

Wenn ich an 2018 denke, dann bin ich voller guter Erwartungen, dass Gott für jeden persönlich, aber auch für uns als Gemeinde viel Segen vorbereitet hat. Ein Thema, das uns u. a. 2018 beschäftigen wird, ist das Thema Nachfolge.

In der Erschaffung der ganzen Schöpfung können wir sehen, mit welcher Liebe und Sorgfalt Gott sich alles gedacht und umgesetzt hat. Man kann zurecht davon sprechen, dass das ein Meisterwerk war. Perfekt in jedem Detail und an Schönheit unüberbietbar. Im Kleinsten und im Größten ein perfekt aufeinander abgestimmtes System. Bis schließlich etwas diese perfekte Welt zerstörte. Es war die Sünde des Menschen. Der Ungehorsam von Adam und Eva und ihr Misstrauen in Gott führte zu einer der schlimmsten Katastrophen für die gesamte Menschheit: Die Trennung von Gott und der Verlust der unmittelbaren Gegenwart Gottes. Mit dieser kleinen Rebellion wurde etwas Großes, Schönes und Freies zerstört – Gottes vollkommene Schöpfung.[1]

Gott hatte aber einen Plan, wie diese Trennung aufgehoben wird. Die ganze Bibel berichtet über die Entwicklung dieses Plans, bis zum Zeitpunkt, als Gott selbst schließlich durch seinen Sohn Jesus auf die Erde kam. Sein sündloses Leben und sein Tod machten es möglich, dass Gott all denen, die es wollen, Vergebung anbietet.[2] Es kostete Gott alles, damit wir wieder in den ursprünglichen Stand versetzt werden. Den Stand, des uneingeschränkten Zugangs zur Gegenwart Gottes.

Gott kostete es alles. Ich möchte uns eine Frage stellen. Was kostet uns unsere Nachfolge? Darf es überhaupt etwas kosten? Und mit Kosten meine ich nicht unser Geld, z. B. unseren Zehnten. Mein Eindruck ist, dass es unpopulär geworden ist, über den Preis der Nachfolge zu sprechen. Die Bibel zeigt aber unmissverständlich, dass diejenigen, die bereit sind, Gott bedingungslos und kompromisslos zu folgen, auch den stärksten Einfluss auf ihre Umgebung hatten.

Im Januar möchte ich uns alle auf eine dreimonatige Predigtreihe mitnehmen. Wir werden uns ganz dicht an Abrahams Fersen heften. Das Leben Abrahams ist voller Höhen und Tiefen, voller Niederlagen und Siege. Er lernte Nachfolge inmitten seiner täglichen Herausforderungen. Wir möchten gemeinsam in diese biblische Geschichte eintauchen und entdecken, wie Gott auch heute aktuell zu uns und unserer Lebenssituation sprechen wird, um uns auf dem Weg der Nachfolge an den Ort zu bringen, den Gott uns verheißen hat.

Ich wünsche uns allen ein gesegnetes neues Jahr 2018!

Jürgen Justus

[1] SCM R. Brockhaus, Begegnung fürs Leben, 2016, 11.
[2] Ebd.

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