Geschichtliches

Eine Gemeinde im Hühnerstall

Die Anfänge der Gemeinde Gottes, dem heutigen CGA, in Albershausen reichen zurück bis in die letzten Kriegsjahre. In dieser Zeit versammelte sich die noch kleine Gemeinde in einem Privathaus.
Erst nach Ende des Krieges 1945 konnte sie sich offiziell treffen. Ihr erster Versammlungsraum war ein umgebauter Hühnerstall.

Ein Farmer wird Missionar

Gründer der Gemeinde Gottes in Deutschland war Hermann Lauster, der mit seiner Frau in die Staaten emigrierte und dort als Farmer sehr erfolgreich wurde. Doch was für ihn weit wichtiger war: Er lernte zusammen mit seinr Frau Jesus Christus kennen und schloss sich der dortigen Gemeinde "Church of God" in Cleveland/Tennesee an. Seine Entscheidung, in die Nachfolge Jesu einzutreten, hatte Folgen. Noch während des Krieges kehrte er mit einer "persönlichen Mission" nach Deutschland zurück.

Gestapo und KZ

Für das Ehepaar Lauster war es sehr schwer, in den Kriegsjahren in Deuschland wieder Fuß zu fassen oder auch nur eine ihnen entsprechende Gemeinde zu finden. So begann Hermann Lauster mit Hausversammlungen, unter anderem auch in Albershausen. Es dauerte nicht lange und er erhielt das zu erwartende Redeverbot durch die Gestapo, was ihn nicht hinderte, weiter von dem zu reden, was ihn bewegte. So wurde er schon bald verhaftet und in das Konzentrationslager Welzheim gebracht. Nach kurzer Zeit wurde er jedoch entlassen und sofort zur Wehrmacht eingezogen. Auf der Kanalinsel Guernsey erlebte er dann das Kriegsende. Auch seine daraufhin erfolgte Gefangenschaft war nur kurz und so konnte er bereits Anfang 1946 wieder öffentliche Versammlungen abhalten.

Vom Gasthaus zum eigenen Gemeindebau

Als Hermann Lauster 1946 auch in Albershausen im Saal eines Gasthauses über mehrere Tage öffentliche Veranstaltungen abhielt, kamen sehr viele Menschen zum Glauben an Jesus Christus. Die kleine Gemeinde wuchs rasch, mit ihr aber auch die Fragezeichen bei den übrigen Ortsbewohnern. Denn das lautstarke, bekennende Predigen, Singen und Beten hat nicht nur Zustimmung, sondern auch Verwirrung, ja Ablehnung hervorgerufen.

1962 wurde dann das erste "richtige" Gemeindegebäude in der Sparwieser Straße durch viel Eigenleistung der Gemeinde-Mitglieder erbaut, welches 1988 duch einen Neu- und Erweiterungsbau mit ca 250 Sitzplätzen an derselben Stelle ersetzt wurde.


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